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Dienstag, 25.09.2018 17:30

Interkulturelle Woche in Horb

Kategorie: film

 

„Monsieur Claude und seine Töchter" und „Auf der anderen Seite“

Interkulturelle Woche in Horb

Zwei Filme, der erste um 17.30 Uhr, der zweite um 19.30 Uhr

„Monsieur Claude und seine Töchter"
Regie und Drehbuch: Philippe deChauveron
17.30 Uhr

Claude ist Notar, stockkonservativ und erzkatholisch. Er hat vier erwachsene Töchter. Drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die zwar Franzosen, aber allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht, und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt…

In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert der Film  auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander.

Eintritt: 5 €

„Auf der anderen Seite“
Regie und Drehbuch: Fatih Akin
19.30 Uhr

Ali (Tuncel Kurtiz) ist ein einsamer pensionierter Witwer. Bei einem seiner zahlreichen Bordellbesuche trifft er die Prostituierte Yeter (Nursel Köse, "Kebab Connection") und bringt sie dazu, gegen eine monatliche Unterstützung in Höhe ihres bisherigen Lohns mit ihm zusammenzuleben. Alis gebildeter Sohn Nejat (Baki Davrak), der Germanistik an der Universität Hamburg unterrichtet, findet die Wahl seines sturen alten Herren mehr als eigenartig. Erst als er erfährt, dass Yeter den Großteil ihres Geldes zu ihrer Tochter Ayten (Nurgül Yesilcay) nach Istanbul schickt, um deren Studium zu finanzieren, beginnt er sie zu respektieren. Als Yeter auf tragische Weise ums Leben kommt, begibt sich Nejat auf die Suche nach Ayten. Doch die politische Aktivistin ist längst aus der Türkei geflohen und hat in Deutschland bei Lotte (Patrycia Ziolkowska, Solino) und ihrer Mutter Susanne (Hanna Schygulla, Winterreise) Zuflucht gefunden. Es braucht mehr als eine Reise, bis die Protagonisten schließlich zueinander finden…

Eintritt: 5 €

Hier gibt es das ganze Programm der Interkulturellen Woche.

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