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Mittwoch, 17.10.2018 19:30

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Kategorie: literatur

 

Buchvorstellung mit Susann Pásztor, Berlin

Susann Pásztor

berthold-auerbach-museum nordstetten

Die Berthold-Auerbach-Literaturpreisträgerin 2012 erzählt in ihrem dritten Roman eine berührende Geschichte über die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung. Um seinem Leben mehr Sinn zu geben, hat sich der alleinerziehende Vater Fred zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen. Doch wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Während sein Versuch grandios scheitert, die eigensinnige Karla mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, gelingt hingegen seinem 13-jährigen Sohn Phil der Zugang. Und auch Fred bekommt eine zweite Chance.

„An keiner Stelle wird dieses Buch pathetisch oder gar rührselig. Dieser Roman ist keiner, der Angst vorm Sterben macht. Im Gegenteil. Er macht Lust auf das Leben.“
Christine Westermann, Frau tv

„Mit Humor vom Sterben zu erzählen, hätte gründlich schiefgehen können. Aber ihr ist dieser Drahtseilakt gelückt.“ (Antje Liepsch, BRIGITTE woman)

Diese Lesung ist der literarische Beitrag des Berthold-Auerbach-Museums zur Veranstaltungsreihe „Erinnerung erleben! - Horber Friedhofstage 2018“.
Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Für ihren 2010 erschienenen Debütroman „Ein fabelhafter Lügner“, der inzwischen in mehrere Sprachen übersetzt wurde, erhielt sie 2012 den Berthold-Auerbach-Literaturpreis. 2013 folgte der Roman „Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts“. Sie ist selbst ausgebildete Sterbebegleiterin und als solche seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätig.

Diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Berthold-Auerbach-Literaturkreis wird gefördert von der Marbacher Arbeitsstelle für Literarische Museen in Baden-Württemberg und der Stadt Horb.

Eintritt 6 €, ermäßigt 4 €, Schüler frei

berthold-auerbach-museum nordstetten

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