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Mittwoch, 24.10.2018 19:30

Zucker: Segen oder Fluch

Kategorie: Zwischenruf

 

Prof. Dr. Dieter Leibfritz

Prof. Dr. Dieter Leibfritz

Zucker kann einerseits die „süße Versuchung“ in unserer Nahrung bedeuten und andererseits als die „Volkskrankheit Diabetes“ die Lebensumstände stark beeinträchtigen oder bedrohen. Wir sollten daher unseren Stoffwechsel besser verstehen lernen, um unnötige Risiken abschätzen oder vermeiden zu können, zumal aus den Medien ständig neue beunruhigende Meldungen auf uns einstürmen, deren Wahrheitsgehalt nicht immer nachvollzogen werden kann.

Das menschliche Gehirn deckt seinen Energiebedarf zu ca. 85% mit Glucose (Traubenzucker) und verbraucht immerhin rund ein Viertel des Gesamtenergiebedarfs unseres Körpers aus der Nahrung. Aus diesem Grund muss unser Gehirn mit Glucose versorgt werden und deshalb die Glucosekonzentration im Blut (Blutzucker) gut reguliert sein, d.h. sie sollte Unter- bzw. Obergrenzen nicht überschreiten. Im Vortrag wird erläutert, warum Glucose aufgrund der biologischen Evolution zum einen eine unverzichtbare Rolle in unserem Stoffwechsel spielt und zum anderen wie der Mensch durch sein Verhalten dazu beitragen kann, dass der Blutzucker im Normalbereich bleibt und wie durch Medikamente therapeutisch eingewirkt werden kann. Wichtig sind in diesem Zusammenhang die Prozesse die in unseren Verdauungsprozessen ablaufen und wie sie reguliert werden. In neuerer Zeit wird auch dem Mikrobiom d.h. der Darmflora Beachtung geschenkt, weil sie großen Einfluss auf die Verwertung unserer Nahrung und damit letztlich auf die Blutzuckerkonzentration.

Ferner wird auf die verschiedenen Zuckerarten in unserer Nahrung, deren Herkunft und Bedeutung für unsere Ernährung und Konsequenzen für die Diabetesentstehung eingegangen.
 
Eintritt: 6 €/ 4 € (ermäßigt)

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