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Vorwort Januar 2011

Hochverehrtes Publikum, liebe Kulturfreundinnen und –freunde!

Der Jahreslauf beginnt von neuem. 2011...

Der Lauf der Zeit...immer schneller. Kommt mir vor.

Und immer mehr genieße ich ganz persönlich die Unterbrechungen, die kleinen Auszeiten und Gedankenanstöße, die mir das Projekt Zukunft bietet.

Immer mehr und immer wieder!

Wir möchten auch Sie wieder einladen, sich bei uns aus dem Alltagstrott herausreißen zu lassen. Weil es gut tut, immer mehr und immer wieder. Seelentankstellen.

Das neue Programm bietet sicherlich nicht nur eine Gelegenheit dazu...überzeugen Sie sich selbst.

Was wir an dieser Stelle aber nicht verheimlichen wollen, ist unser Seelenkummer. Ja, die finanzielle Situation unseres Vereines bereitet uns immer wieder und immer mehr Kummer. Und vielen von uns tut es tatsächlich in der Seele weh. Am Jahresende konnten Sie es in der Zeitung lesen.

Wir sind am Ende unserer Einsparmöglichkeiten angelangt! Und ich wiederhole ohne Umschweife unsere direkte und herzliche Bitte: Wir benötigen Ihre finanzielle und/oder materielle Unterstützung, immer wieder und noch mehr – tausend Dank an jene, die dies schon getan haben.

Im März wird unser Landtag in Stuttgart neu gewählt. Ein kleiner Gedankenanstoß von uns an alle Wähler: Informieren Sie sich doch mal, wie die Parteien die vielen Soziokulturellen Zentren im Land – und somit auch uns! – unterstützen wollen. Es wird Zeit, dass wir uns alle immer wieder und immer mehr einmischen! Es ist uns nicht egal, wer uns vertritt (oder doch?!?) !

Zurück zu dem, was Freude bereitet und uns bis heute zum Weitermachen bringt: Das bunte Kulturprogramm mit all den Menschen denen wir dadurch begegnen...

Am 1. Februar sind wir Teil einer ganz ungewöhnlichen und bemerkenswerten Aktion. Der Musikmarathon 2011 von und mit Roland Graeter macht Station in Horb. Seit mehr als 25 Jahren macht Roland Graeter ungewöhnliche improvisierte Musik für Cello und Stimme, war zu Gast beim Stimmen-Festival in Lörrach und ist wohl als Tonkünstler zu bezeichnen . Er macht sich auf die Reise und begegnet an 364 Tagen und364 Orten 364 Partnern. Musiker aller Sparten, Performance-Künstler, kleinere Ensembles, Klang-Installationen...bis hin zu ausgewählten Geräuschquellen: es geht um freie Improvisation, es sind ad Hoc-Begegnungen, die nur durchs Ohr und die Intuition gesteuert werden. Bei uns in den Klostermauern trifft er Karl Hagen mit seinem Akkordeon. Weitere Infos finden Sie unter www.musikmarathon.com.

Wir wünschen Ihnen viele Momente bei uns im Kloster, bei denen Sie aufgetankt wieder nach Hause gehen. Dazu bieten sich immer wieder und immer mehr Gelegenheiten.

Schauen Sie herein zu uns und seien Sie unser Gast!

Es freut sich auf Sie

Tina Pittner und das Projekt-Zukunft-Team

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