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Vorwort Januar 2012

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Freunde des Projekt Zukunft

Immer wieder hören wir, wenn es um Zuschüsse, finanzielle Unterstützung für das Projekt Zukunft geht – „Ihr jammert nur – Ihr fordert nur“.

Dem widerspreche ich. Nur mit Jammern und Fordern kann man keine, so umfangreiche, anspruchsvolle Kulturarbeit, nun schon bald 30 Jahre lang, in Horb machen, und das alles ehrenamtlich.

Wir bringen viel Engagement ein, viel Freude und Spaß, viel Zeit, wir suchen nach Möglichkeiten wie noch mehr gespart werden kann, wie wir noch mehr finanzielle und ideelle Unterstützer finden können.

Von allen Seiten bekommen wir große Anerkennung für unsere Arbeit, von unseren Besuchern, natürlich, von den Künstlern die bei uns auftreten, von der Presse, der Wirtschaft, auch von allen Gemeinderatsfraktionen der Stadt Horb, von der Stadtverwaltung.

Diese Anerkennung darf jedoch nicht bei Worten enden, sie muss sich auch in einer finanziell ausreichenden Unterstützung zeigen.

Im November 2009 hat das Projekt Zukunft – Kultur im Kloster einen Erhöhungsantrag für seine jährliche Grundförderung an die Stadt Horb gestellt.

Inzwischen wissen wir, dass unser Antrag in den nächsten Wochen in der Haushaltsstrukturkommision der Stadt Horb behandelt werden soll.

Der derzeitige Zuschuss ist nicht ausreichend für die von uns ehrenamtlich erbrachte hochwertige Kulturarbeit in der Stadt und in der ganzen Region.

Wir tragen unseren Teil, wie gesagt seit bald dreißig Jahren, dazu bei, nun muss die Stadt Horb mitziehen, im Rahmen des Möglichen, aber wir verlangen auch nichts Unmachbares – seit Jahren erhalten wir einen jährlichen Zuschuss in der Höhe von 10.500 Euro von der Stadt Horb, 2009 haben wir eine Erhöhung um 4.500 € beantragt – mehr nicht.

Wir haben uns entschieden in diesem Programmquartal zwei Veranstaltungen ausfallen zu lassen. Ein Kulturloch entsteht und das ist sicherlich als ein symbolischer Akt zu verstehen. Weshalb wir uns hierzu gezwungen sehen, lesen Sie auf den entsprechenden Seiten dieses Programmheftes.

Durch die Selbstverwaltung unserer bio-zertifizierten Kulturgaststätte, vor zwei Jahren, haben wir noch mehr Verantwortung übernommen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, haben wir zum 01. Januar 2012 eine Teilzeitstelle geschaffen und Gine Lopez angestellt. Neben Ihrer Arbeit (Verwaltung, Organisation und Service) in der Gaststätte wird Gine jetzt auch Aufgaben für den Verein übernehmen. Die finanziellen Mittel hierfür werden wir durch interne Veränderungen schaffen. Elke Heller-Muz (wir Danken Dir! für viele Jahre Mitarbeit) nach Freiburg gezogen, Uli Nagel wir nur noch ehrenamtlich beim Verein aktiv sein.

Sie sehen – wir jammern nicht – wir handeln!

Im vorliegende Programm stehen einige Veranstaltungen die sich mit unsere Sorgen um unsere Umwelt beschäftigen. Wir erinnern an den 1. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima, wir nehmen, gemeinsam mit Herrn Vandeven eine neue Reihe, das Horber Gartenkabinett ,auf, und informieren uns und Sie über den geplanten Nationalpark Nordschwarzwald. Im 2. Quartal 2012 werden weitere Veranstaltungen hierzu stattfinden.

Blättern Sie weiter – einfach wieder ein buntes, ein schönes und gutes Programm – und diesmal mit finanzierungsbedingten Löchern.

Mit buntem Gruß

Ewald Loschko – 1.Vorsitzender Projekt Zukunft

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