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Vorwort April 2014

Liebe Leserin, lieber Leser!

Irgendwie ist dieses unser neues Programmheft in Ihre Hände gelangt: Hat unser Domizil, das ehemalige, durch bürgerschaftliches Engagement vor dem Abriss bewahrte ehemalige Franziskanerinnen-Kloster beim Vorbeigehen Ihre Aufmerksamkeit erregt, und Sie haben sich eines aus dem dort angebrachten Display mitgenommen? Haben Sie es beim Besuch der Kulturgaststätte Kloster – der einzigen Horber Gaststätte mit Bio-Zertifikat – oder einer der zahlreichen im Haus stattfindenden Veranstaltungen entdeckt? An einer der vielen Stellen – in Horb oder anderswo –, an denen unser Programminfo ausliegt?

Vielleicht haben wir es Ihnen auch zugeschickt (was wir gegen eine kleine Portospende gerne machen)? Wie auch immer: Der Wege gibt es viele – wichtig ist, dass es Sie erreicht hat. Und sollte es Ihnen einmal abhanden kommen: Auch im Internet sind wir zu finden, beispielsweise mit unserer Seite www.pz-horb.de oder über den Veranstaltungskalender der Stadt Horb. Das aber nur am Rande – noch haben Sie es ja in Händen und können darin stöbern.

Was Sie diesmal darin finden? Wie immer einen bunt gemischten Strauß „quer durch den Garten“. „Gartenfeeling“ der Jahreszeit entsprechend tatsächlich im Freien – ebenso wie die (nicht nur für Kinder geeignete! ) Freilicht-Premiere von „Rumpelstilzchen“ und das Theaterstück „Ankommen in Horb“, eine Kooperation mit der Kulturbrücke Horb. (Genaue Orte und teilweise ungewohnte Anfangszeiten entnehmen Sie bitte der jeweiligen Einzelankündigung. )

Auch Kerim Pamuk greift mit seinem „Kabarett Oriental“ das Thema seiner „beiden Heimatkulturen“ auf; Frank Grischek hingegen bietet mit seinem Akkordeon hinreißendes, virtuoses, die Lachmuskeln strapazierendes Musikkabarett. (Sie sehen: Das ganz bissige politische Kabarett legt eine Kloster-Pause ein. Und der Unterhaltungs- bzw. Erkenntniswert des anstehenden Wahlkampfes dürfte dafür nur bedingt entschädigen . . . Wenn Sie politisches Kabarett mögen: Schon jetzt dürfen Sie sich auf den Herbst und damit auf Reiner Kröhnert freuen . . . ) Im übrigen Musik-Bereich freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit der Singer/Songwriterin Christina Lux sowie auf Volker Kuentz mit seinem neuen Trio – Jazz-Freunde kommen dieses Jahr wahrlich nicht zu kurz im Kloster. Aber natürlich gibt es auch weiterhin die Salsa-Partys und eine Jam-Session.

Der Versuch „Kino im Kloster“ geht zunächst einmal weiter – wir hoffen auf so regen Zuspruch, dass das Kino sich genauso etabliert wie die anderen, an dieser Stelle stiefmütterlich bis überhaupt nicht behandelten Sparten wie Lesung, Ausstellung, Kinderprogramm. Aber schließlich soll ein Vorwort nicht alles vorweg nehmen, sondern Sie zum Blättern und zum Lesen anregen – und letztlich dazu, unser buntes Programm-Angebot anzunehmen und unsere Veranstaltungen zu besuchen.

Seien Sie uns herzlich willkommen!

Ihre Margot Keppler

Nachwort zum Vorwort, in persönlicher Sache.

Wie das Leben manchmal so spielt: Ich bin umgezogen. Nicht allzu weit weg, nämlich nach Klosterreichenbach – weshalb man mich nach wie vor gelegentlich im Kloster antreffen wird. Weil ich mich jedoch ganz bewusst für ein Leben ohne Auto entschieden habe (ja, das geht durchaus!), ist eine aktive, kontinuierliche Mitarbeit kaum mehr möglich. (Auf den Aspekt des auf meine Bedürfnisse nicht zugeschnittenen öffentlichen Nahverkehrs haben wir als PZ leider wenig Einfluss …)

Deshalb ziehe ich mich nach über 20 Jahren als zweite Vorsitzende und (nicht ganz so lange) für den Bereich Musik Verantwortliche zurück, mit einem lachenden Auge, der gewonnen Freizeit (Freiheit?) wegen – jedoch, zugegeben, auch mit einer Prise Wehmut. Aber ich weiß: Auch ohne mich hat das Projekt Zukunft eine Zukunft und macht die Provinz bunt und lebendig!

 

 

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