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Böhling

Mittwoch, 28. Oktober 2020

19.30 Uhr

Kloster

Eintritt: 8 € / 6 € (ermäßigt)

Insekten- und Bienensterben durch Mobilfunkstrahlen?

… fragt Dr. Niels Böhling

Seit wenigen Jahren rückt ein Insektensterben ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Ein Beispiel: Schmetterlingssträucher, die früher über und über mit nektarsammelnden Insekten wie Bienen, Schwebfliegen, Hummeln, Schmetterlingen … bedeckt waren, sind heute oft verwaist (Foto unten). Das kann jede/r in Hausgärten beobachten. Für den Rückgang der Insekten-Fauna wird allgemein die intensive Landwirtschaft verantwortlich gemacht. Es finden sich aber immer wieder noch große Gebiete mit üppig blühenden Wildpflanzen. Ein gedeckter Tisch für Insekten, der aber nicht besucht wird. Es gibt also wohl noch mindestens einen weiteren, oder überhaupt einen anderen Faktor, der die Insekten (zer)stört.
Der Referent, Dr. Niels Böhling, Dipl.-Geograph, Geoökologe und Botaniker geht der Frage nach, ob vielleicht Mobilfunk hier eine Rolle spielen könnte. Der Beginn des großen Insektensterbens entspricht ungefähr dem Start des kommerziellen Mobilfunkaufbaus, der dem Staat ca. 50 Milliarden Euro einbrachte; von Steuereinnahmen einmal abgesehen. Inzwischen steht die 5. Generation des Mobilfunkes bevor. Mit entsprechenden Detektoren kann man die elektromagnetische Hochfrequenz-Flutung der Erde feststellen, die inzwischen auch aus dem Weltall erfolgt; Alles ohne Risikofolgenabschätzung. Damit ist das Leben auf der Erde nicht „groß geworden“. Die Evolution kannte so was bis vor Kurzem nicht.
Wie ist die Studienlage? Was weiß man aus wissenschaftlichen Untersuchungen? Warum sind Insekten vielleicht besonders betroffen? Auch Menschen und Pflanzen, insbesondere Bäume, können durch Mobilfunkfelder geschädigt werden.