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Vorwort Januar 2010

Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,  

der Monat November stand ganz im  Zeichen der Horber Friedenstage „…und Horb ist mitten drin!“  im Horber Kloster. Sie setzten sich kritisch mit den Feierlichkeiten der NATO (Michael Schwarz) und Heckler&Koch (Jürgen Grässlin) auseinander. Gerade die Verlängerung der Kriegseinsätze durch die Bundeswehr in Afghanistan zeigt wie notwendig solche Friedenstage sind.

Wenn Ihr / Sie dieses neue volle Programm vor Augen haben, beginnt ein neuer Abschnitt im Kloster.

Die Kulturgaststätte Kloster startet in Selbstverwaltung!!!

Die Zusammenarbeit zwischen dem Projekt Zukunft – Kultur im Kloster und dem letzten Pächter Dieter Sprenger endet(e) am Jahresende (mit der Silvester-Disco). Es hat leider nicht gepasst und das Pachtverhältnis wurde von Seiten des Projekts Zukunft beendet!  Der Verein Projekt Zukunft wird die Kulturgaststätte Kloster ab 12. Januar 2010 zusammen mit seinem eigenen Gaststättenteam selber betreiben. Das 1980er Konzept der früheren „Gaststätte Maier“ lässt grüssen. In „wirtschaftlichen“ Krisenzeiten setzen wir also gezielt auf „Selbstbestimmtes Arbeiten“ und glauben an unser „Projekt Zukunft“ in Gestalt der Kulturgaststätte Kloster. Unterstützt uns / unterstützen Sie uns durch Eure / Ihre Treue, Euer / Ihr Kommen. Seid / seien Sie auch weiterhin oder gerade jetzt unser Gast!!!    

In  „Krisenzeiten“ lohnt sich die Investition in ehrenamtliche Kulturarbeit

Das Projektteam des Projekts Zukunft führte am 2.11.2009 im Kloster ein ausführliches Gespräch mit dem neuen Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Horb. Herr Rosenberger bedankte sich beim Projektteam für die jahr(zehnte)lange, sehr gute Kulturarbeit in der Region Horb. Ihm sei bewusst, dass gerade in finanziell angespannten Zeiten der öffentlichen Kassen, eine Stadtverwaltung kein solch umfangreiches Kulturprogramm so kostengünstig und umfangreich, wie das Projekt Zukunft mit seinen 12 ehrenamtlichen und kulturell geschulten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf die Beine stellen könnte. Er ermutigte das Projektteam eine Erhöhung des städtischen Zuschusses von 10 500 auf 15 000 Euro jährlich zu beantragen. Dies ist inzwischen erfolgt. Wir hoffen darauf, dass die Mehrheit der Gemeinderatsfraktionen ihr Versprechen auf eine Erhöhung des Zuschusses für das Projekt Zukunft, welches sie vor der Kommunalwahl gegeben haben, einhalten wird.

Themenschwerpunkt „Heimat – Bayern - Los!“

Unseren besonderen Schwerpunkt im Programm könnte man mit „Bayern Live im Kloster“ oder „der andere bayrische Heimatabend“ oder so umschreiben. Innerhalb des Projektteams wurde lange darüber diskutiert. Auf alle Fälle werden im Bereich Musik und

Kabarett viele bayrische Künstler auftreten. Keine Angst, es wird nicht nur bayrisch gesprochen und gesungen und vor allem auch nicht „zünftig“ und „krachledern Schenkel geklatscht“. Ganz im Gegenteil: wir möchten uns dem Begriff „Heimat“ kritisch annähern.  

Unsere Reihe ZWISCHENRUF geht weiter

Nach den drei Zwischenrufern Prof. Wertheimer, Prof. Maier und Prof. Bausinger wird auch unsere Reihe ZWISCHENRUF im neuen Jahr weitergeführt.

Natürlich finden sich auch wieder die „üblichen“ Bereiche wie Kinderprogramm, Lesungen, Theater und Inhalte wieder. Hier sei besonderst auf den Michael Moore-Film „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“ im Olympia-Kino mit späterem Filmgespräch im Kloster, die Veranstaltung mit Volker Mall zum KZ in Hailfingen/Tailfingen und den Workshop mit Vera Zingsem hingewiesen. Nach der ASV-Disco am schmotzigen Donnerstag im Kloster laden wir auch wieder am Aschermittwoch zum traditionellen klassischen Konzert ein.

Ich freue mich schon auf das Stück unseres Theaterprojekts Zukunft im März, da ich die letzten Aufführungen leider nicht besuchen konnte.

Nun möchten wir Euch / Sie recht herzlich einladen das „neue“ Klosterprogramm und die „neue“ Kulturgaststätte Kloster zu entdecken, anzunehmen und durch Eure / Ihre Besuche mit Leben zu füllen und dadurch auch ein „Überleben“ zu ermöglichen.

Es ist „angerichtet“, wir freuen uns auf Euch / Sie!

Helmut Loschko

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