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Vorwort - Januar 2009

Friedenstage Horb 2008
Friedenstage Horb 2008

Liebe Leserinnen und Leser, Besucherinnen und Besucher, liebe Kulturinteressierte,

in vielen Gegenden Deutschlands trat die Volljährigkeit in früheren Jahrhunderten erst mit 25 ein: auch nach dieser Definition wäre das Projekt Zukunft nunmehr endgültig volljährig. 25 Jahre Kontinuität, Entwicklung, Veränderungen, Einstellung auf Neues – oder, im besten Fall, kontinuierlicher Entwicklung? Entscheiden Sie: unser neues Programm enthält von jedem etwas.

Kontinuität insofern, als wir (beinahe schon) selbstverständlich auch weiterhin ein buntes Programm bieten mit Inhalten, Kinderprogramm, Lesungen, Kabarett, Theater, Musik und seit einigen Jahren in Zusammenarbeit u. a. mit der Kreisvolkshochschule Freudenstadt einer Frauenwoche, welche diese Jahr zu einem Frauenmonat mutiert ist: „Justitia ist eine Frau“. Und nicht zuletzt zeigen wir in unserem Forum wieder eine Ausstellung, es sind wieder mal zwei Frauen an der Reihe.

Vermehrt besinnen wir uns aber auch wieder unserer Wurzeln. Theater stand schon immer weit oben auf unserer Prioritätenliste, ist sogar dezidiert in unserer Vereinssatzung aufgeführt. Um dem gerecht zu werden, wollen wir künftig in jedem Programm mindestens ein Mal Theater anbieten: nach dem Theaterfestival im Juli und „Zornig Röschen“ im November 2008 geht es im März weiter mit Dichtern, Darstellern und Deodorants“ des Sommertheaters Freudenstadt.

Auch im Bereich der Musik haben wir uns zu einer Reihe entschlossen, nämlich das gesamte Jahr 2009 (mit der Ausnahme Aschermittwoch: wie immer Klassisches) dem Thema „Fingerpicking und (politische) Liedermacher“ zu widmen – auch hier ein Stück weit „back to the roots“. Und, wie Sie unschwer dem Programm entnehmen können: gleich zu Beginn haben wir einige (inzwischen und schon länger) ganz Große für einen Auftritt im Kloster gewinnen können. Wiedersehen macht Freude…

Etwas ganz Neues nimmt jedoch, zunächst musikalisch, ebenfalls so langsam Formen an. Schon immer waren wir Wünschen gegenüber aufgeschlossen, dieses oder jenes in unser Programm aufzunehmen und Künstlern aus der Region ein Podium zu bieten, welche ansonsten kaum Auftrittsmöglichkeiten habe. Manchmal scheiterte es ganz einfach daran, dass niemand die Federführung in die Hand nehmen wollte oder, warum auch immer, konnte.

Mit Christian Ott, als Musiker aktiv in verschiedenen Bands und Formationen und hier wohlbekannt, ist ein junger Mann auf uns zugekommen mit dem Wunsch, im Kloster zusammen mit anderen Bands Konzerte veranstalten zu dürfen: es gebe so viele sehr gute Rock-/Popmusiker und -bands und so wenige adäquate Auftrittsmöglichkeiten und –orte; man vernetze sich und versuche, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis findet sich in unserem Programm – wir hoffen sehr, dass wir diese Art „Input“ von nicht unserem Projektteam angehörenden Mit-Organisatoren fortführen und weiter ausbauen können.

Und ganz nebenbei kommt dadurch auch dieses Jahr nun doch etwas Vielfalt in die Musikveranstaltungen. (Übrigens: auch im Bereich des Jazz könnte diese Art der Mitarbeit ähnlich funktionieren – vielleicht fühlt sich jemand angesprochen?)

Immer noch zum Thema Neues, wiederum jedoch auch zu unserem immer aktuellen Wunsch nach mehr inhaltlichen Themen, und ebenfalls von „außerhalb“ angestoßen: eine Reihe in der Art philosophisch-kritischer Gesprächsabende mit bekannten Experten. Noch nicht ganz ausgegoren in unseren Köpfen, und für dieses Quartal leider nicht mehr zu verwirklichen. Sie dürfen gespannt sein – wir sind es auch.

Etwas zu kurz gekommen in diesem Vorwort sind die Bereiche Kinderprogramm, Lesungen und Kabarett. Aber schließlich sollen Sie, liebe Leserinnen und Leser, ja auch noch mit Spaß und Vorfreude in diesem Programmheft stöbern – dazu ist es schließlich da. Dass Sie die Vorfreude genießen und den Spaß in unseren Veranstaltungen haben werden, wünscht Ihnen Ihre

Margot Keppler

2. Vorsitzende Projekt Zukunft

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