Pfad:  home > programm > aktuelles vorwort > vorwort 2/2013

vorwort 2/2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde des Projekt Zukunft,

Nun sind wird schon so richtig drin in diesem Jahr 2013, dem Jubiläumsjahr des Projekt Zukunft.

30 Jahre Provinzarbeit, soziokulturelle Arbeit.

Diese 30 Jahre kann man in drei Phasen teilen.

Elf junge Menschen suchen nach einem Weg, wie ihre Zukunft aussehen soll, sie gründen am 25.03.1983 den Verein Projekt Zukunft, im Juli 1985 übernehmen sie die Dorfgaststätte „Maier“ in Nordstetten. Gemeinsames Arbeiten und Wohnen, zum Teil wird es umgesetzt. Dazu die soziokulturelle Arbeit, in den 80ern, auf dem Land, mit Veranstaltungen zur Volkszählung, zur Daimler-Teststrecke  in Boxberg, aber auch Kabarett mit Uli Keuler oder Konzerte mit Ape&Beck&Brinkmann. Der „Maier“ war ein Traum, wurde zur Legende. Leider ohne Happyend.

Ab März 1992 machen wir Programm im „Talhaus“ der Familie Michielin in der Altheimer Straße in Horb. Eigentlich immer als Übergangszeit gedacht, bis wir mit Unterstützung der Stadt ein neues, öffentliches Haus finden – am Ende waren es sieben Jahre. Eine Zeit, die uns sicher gestärkt hat, auch unter nicht optimalen Bedingungen zu bestehen, weiterzumachen.

Ab Februar 1999 dann das „Kloster“ in Horb, oben bei der Stiftskirche, mitten im Herzen der Stadt Horb. Endlich wieder die Kombination Veranstaltungsräume und Gaststätte. Selbstverwaltet, mit den weitestgehenden Freiräumen, die man sich denken kann. Aber auch mit noch mehr menschlichem Aufwand um solch ein Kulturhaus mit  70 bis 80 Veranstaltungen, mit 350 Belegungen pro Jahr zu stemmen.

Das Alter des Vereins, aber vor allem auch das Alter der Aktiven im Projektteam führt automatisch dazu, sich wieder verstärkt mit der Zukunft zu beschäftigen. Natürlich ist der Blick darauf ein anderer als 1983. Aber er ist genauso spannend, genauso interessant.

Was wird anders sein im Jubiläumsjahr? Am 26. April gibt es einen kleinen Empfang (mehr dazu hier im Programminfo) - eingeladen sind alle, die Interesse am Projekt Zukunft haben - , außerdem eine Ausstellung über 30 Jahre Projekt Zukunft. Die Chronik des Vereins wird weitergeschrieben, die örtliche Presse will in einer Reihe über die 30 Jahre berichten. Am Samstag, den 06. Juli dann das 3. Theaterfestival Horb, zwischen Marktplatz und Kloster, auch hierzu mehr auf den folgenden Seiten.

Verwaltung und Gemeinderat von Horb erkennen unsere Arbeit für die Stadt an. In all den Gesprächen, die wir mit den Fraktionen, mit der Stadtverwaltung führten, haben wir das erfahren. Zwar hat es nun einige Jahre gedauert, bis unser Zuschuss, fast einstimmig, um 2.500 € erhöht wurde, auf nun 13.000 € pro Jahr. Mancher wird denken: Wie bitte, nur 2.500 €? Ja, nur 2.500 €, aber dies ist eine Erhöhung um fast 25%. In Anbetracht der Situation, der Umstände, der städtischen Sparzwänge empfinden wir es als eine positive Entscheidung.

Sie haben ein Programminfo in der Hand, das wieder einmal unsere kontinuierliche, bunte, ich meine auch hochwertige Kulturarbeit zeigt.

Nutzen Sie es, besuchen Sie die ein oder andere Veranstaltung. Es lohnt sich immer.

Für das Projekt Zukunft

Ewald Loschko

Nach oben